Schweine gehören zoologisch zu den nicht wiederkäuenden Paarhufern und der Familie der Säugetiere.

Das typische aller Arten ist ihre rüsselartige Schnauze und ein gedrungener, kräftiger Körperbau. Schweine sind Allesfresser. Nach Möglichkeit durchwühlen Schweine den Boden nach Futter. Sie durchpflügen den Boden mit dem Rüssel, um mit der empfindlichen Rüsselscheibe Fressbares wahrzunehmen. Für die Aufnahme von 1 kg Futter (trocken) braucht ein erwachsenes Schwein ungefähr 4 - 5 Minuten

Schweine sind hitze- und stressanfällig, sie können Kreislaufschocks bekommen und daran auch verenden. Ein starkes Unterhautfettgewebe umschließt bei größeren Tieren als isolierende Schicht fast den gesamten Körper. Zudem ist die Fähigkeit zur Schweißabsonderung nur sehr gering oder gar nicht vorhanden.

Schweine können nicht schwitzen. Suhlen und die daraus entstehende Abkühlung sind also wichtig. Die Hautpflege (Parasiten) ist bei dem Suhlvorgang ebenfalls ein unabdingbares Bedürfnis.

Zwei mal im Jahr kann ein Muttertier 10 - 12 St Ferkel zur Welt bringen. Auch 20 St. sind keine Seltenheit. Schweine sind Nutztiere.

Wegen ihrer geselligen Lebensweise und ihres großen Anschlussbedürfnisses würden sich wohl auf den ersten Blick alle Schweinearten für den Haustierstand eignen.

Sie gelten als die klügsten unter den von Menschen genutzten Tieren.

Der Geruchssinn ist dem eines Hundes um ein Vielfaches weiterentwickelt.

Kein Tier begegnet dem Menschen so oft wie das Schwein. Ob Verbal oder als Nahrung.